Skifahren am Ötscher und Hochkar: Unterkunft im Tal in Gaming

Skifahren am Ötscher beginnt für viele mit der Frage nach der Unterkunft. Wer nicht direkt an der Piste schlafen muss, findet im Tal ein Quartier, das zwei Skigebiete erreicht: Lackenhof am Ötscher und das Hochkar in den Göstlinger Alpen. Das Hotel Kartause Gaming liegt in Gaming, auf 430 Meter Seehöhe, in einer historischen Klosteranlage. Hier frühstücken Sie ab 7 Uhr, fahren zum Liftbetrieb um 9 Uhr und sitzen am Abend im Kartausenkeller bei einem Bier aus der eigenen Brauerei. Dieser Beitrag zeigt, was die beiden Skigebiete bieten, welche Zimmer es gibt, wann die Küche offen hat und worauf Sie bei der Planung achten sollten.
Skifahren am Ötscher mit Unterkunft im Tal
Lackenhof am Ötscher ist keine fremde Nachbargemeinde, sondern eine der neun Katastralgemeinden von Gaming. Wer in Gaming nächtigt und in Lackenhof Ski fährt, bleibt also in derselben Gemeinde. Das Hochkar liegt weiter westlich bei Göstling an der Ybbs und ist über Lunz am See erreichbar. Mit einem Quartier in Gaming haben Sie damit die Wahl: An einem Tag fahren Sie am Ötscher, am nächsten am Hochkar, je nachdem, wo die Bedingungen besser sind.
Der Unterschied zum Quartier am Berg liegt vor allem im Abend. Im Tal haben Sie ein Hotelzimmer mit eigenem Bad, ein Restaurant im Haus und einen Ort, an dem nach dem Skitag noch etwas los ist: die Kartausenkirche, die Klosteranlage und die Brauerei liegen unter einem Dach. Für Familien, Freundesrunden und Paare, die nicht nur Pisten, sondern auch einen ruhigen Abend suchen, ist das ein guter Kompromiss. Bitte planen Sie für die Fahrt ins Skigebiet Zeit ein: Die Straßen in den Ybbstaler Alpen haben Kurven und Steigungen, im Winter auch Schneefahrbahn. Winterreifen und, je nach Lage, Schneeketten gehören ins Auto.
Das Skigebiet Lackenhof am Ötscher
Laut Mostviertel Tourismus bietet das Skigebiet Lackenhof am Ötscher 19 Pistenkilometer, davon 7 Kilometer leicht, 8 Kilometer mittel und 4 Kilometer schwer. Die Seehöhe reicht von 810 bis 1.437 Meter. In Betrieb sind acht Anlagen: drei Sessellifte, drei Schlepplifte und zwei Förderbänder. Geöffnet ist das Gebiet laut offizieller Angabe von Anfang Dezember bis Mitte März, je nach geeigneter Schneelage, der Liftbetrieb läuft von 9 bis 16 Uhr. Genaue Termine für die Saison 2026/27 sollten Sie kurz vor der Anreise auf der Seite des Skigebiets nachsehen.
Der Ötscher gilt als Familienberg. Es gibt einen Kinderbereich mit Zauberteppich und Kinderbetreuung sowie eine leichte Familienabfahrt vom Kleinen Ötscher bis nach Lackenhof. Für Fortgeschrittene stehen ein Snowpark und eine FIS-Rennstrecke zur Verfügung. Wer lieber aus eigener Kraft aufsteigt, findet zwei ausgeschilderte Skitouren-Routen, zum Ötscher-Schutzhaus und auf den Kleinen Ötscher. Für Skitouren gilt: Wetter, Lawinenlage und die Regeln des Skigebiets vorher prüfen.
Das Hochkar in den Göstlinger Alpen
Das Hochkar ist das höher gelegene der beiden Gebiete. Mostviertel Tourismus gibt die Lage mit 1.380 bis 1.800 Meter an und bezeichnet das Hochkar als besonders schneesicher. Auch hier sind es rund 19 Pistenkilometer, die Lifte fahren täglich von 9 bis 16 Uhr. Für die Saison 2026/27 ist der Betrieb von 4. Dezember 2026 bis 4. April 2027 angekündigt, bei ausreichender Schneelage. Damit reicht die Saison am Hochkar deutlich länger in den Frühling als jene am Ötscher.
Das Gebiet bietet Abfahrten von kindertauglich bis anspruchsvoll. Bekannt sind der Steilhang Draxlerloch und die Thomas-Sykora-Piste. Für Kinder gibt es ein Kinderland mit überdachtem Zauberteppich, für die ganze Familie die Funslope „Route 99“. An ausgewählten Terminen wird am Abend am Almhang Nachtski gefahren. Ein Unterschied zum Ötscher: Skitouren sind am Hochkar laut Mostviertel Tourismus derzeit nicht gestattet, auch nicht auf der Piste. Wer Tourengehen und Pistenskilauf verbinden möchte, ist am Ötscher richtig.
Zimmer und Preise für den Skiurlaub
Im Hauptgebäude, den Häusern Albrecht und Johanna, stehen 26 Zimmer und 3 Appartements mit insgesamt 57 Betten zur Verfügung. Alle 4-Sterne-Zimmer und Appartements haben Bad mit WC, Smart-TV, Telefon, Minibar, Föhn und WLAN, das Frühstück ist inklusive. Die Zimmer sind nach Persönlichkeiten aus der Geschichte der Kartause benannt, die historischen Mauern bleiben sichtbar.
Laut der Hotelseite gelten für 2026 diese Preise inklusive Frühstück:
- Doppelzimmer Albrecht € 153,00, Doppelzimmer Johanna € 146,00
- Einzelzimmer Albrecht € 101,00, Einzelzimmer Johanna € 91,00
- Appartement für zwei Personen ohne Küche € 222,00, Aufpreis je zusätzlicher Person € 59,00
Für Nächte ab Jänner 2027 fragen Sie am besten direkt nach den aktuellen Preisen. Die einfachen Zimmer in den Häusern Elisabeth und Franziskus gibt es nur für Gruppen ab 20 Personen und nur von Ende Mai bis Mitte August. Für den Skiurlaub stehen also die Zimmer und Appartements im Hauptgebäude zur Wahl. Für Familien ist das Appartement mit Platz für eine weitere Person oft die bequemere Lösung als zwei Einzelzimmer.
Frühstück, Kartausenkeller und Öffnungszeiten im Winter
Das Frühstücksbuffet für Hotelgäste steht täglich von 7 bis 10 Uhr bereit. Wer um 9 Uhr bei der ersten Liftfahrt sein will, frühstückt um 7 Uhr und ist rechtzeitig im Skigebiet. Im Restaurant Kartausenkeller essen Sie im Johannastüberl, im hellen Wintergarten oder im Gwölb. Die warme Küche hat laut Website von Dienstag bis Donnerstag von 11:30 bis 15:00 Uhr und von 17:30 bis 20:00 Uhr offen, am Freitag und Samstag durchgehend von 11:30 bis 20:00 Uhr.
Wichtig für die Planung eines Skiwochenendes: Am Sonntag, Montag und an Feiertagen schließt das Restaurant um 15:30 Uhr, die warme Küche endet am Sonntag um 14:30 Uhr und am Montag um 14:00 Uhr. Auch die Rezeption ist an diesen Tagen nur von 7:00 bis 15:30 Uhr besetzt, von Dienstag bis Samstag von 7:00 bis 20:00 Uhr. Wenn Sie am Sonntag oder Montag spät anreisen, klären Sie den Check-in bitte vorab telefonisch unter 07485 98466. Für das Abendessen am Sonntag lohnt sich ein Plan B im Ort. Bei Veranstaltungen im Haus kann die Küche kurzfristig geschlossen sein, eine Reservierung ist deshalb immer sinnvoll.
Nach dem Skitag: Brauerei, Kloster und Ausflüge
Das Gaminger Kartausenbräu wird seit 2008 im Haus gebraut. Braumeister ist Sebastian Dorrer, die neue Brauerei ging 2019 in Betrieb, und die Biere reifen mindestens vier Wochen. Nach einem Tag im Schnee ist ein Krügerl im Gwölb der naheliegende Abschluss. Wer an einem Ruhetag zwischen zwei Skitagen etwas anderes sehen möchte, besichtigt die Klosteranlage und die Kartausenkirche oder geht im GeBIERgsdorf Gaming spazieren.
In der Umgebung bieten sich im Winter weitere Ziele an: Am Erlaufsee kann bei passenden Bedingungen eisgelaufen werden, das Solebad in Göstling an der Ybbs bietet warmes Solewasser innen und außen, und Mariazell ist als Wallfahrtsort auch im Winter einen Ausflug wert. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite mit den Ausflugszielen rund um die Kartause. Wer im Sommer wiederkommen möchte, findet im Beitrag Wandern am Ötscher das passende Gegenstück zum Winter.
Planung: Gruppen, Firmen und Skitage unter der Woche
Unter der Woche ist es in beiden Skigebieten meist ruhiger als am Wochenende, und im Hotel hat die Küche von Dienstag bis Samstag auch am Abend offen. Ein Aufenthalt von Dienstag bis Freitag passt deshalb besonders gut zu den Öffnungszeiten des Hauses. Für Vereine, Skiclubs und Freundesrunden stellt das Hotel auf Anfrage Gruppenangebote zusammen und unterstützt bei der Planung von Aktivitäten.
Auch Firmen verbinden gerne Arbeit und Winter: Am Vormittag tagen Sie in den Räumen des Hauses, am Nachmittag geht es auf die Piste oder zum Winterspaziergang. Informationen zu Räumen und Ablauf finden Sie auf der Seite Seminar in der Kartause. Für Gruppen gilt: Je früher Sie anfragen, desto besser lassen sich Zimmer, Abendessen und Räume abstimmen, gerade in den Ferienwochen.
Häufige Fragen zum Skifahren am Ötscher und am Hochkar
Wie weit ist es von Gaming nach Lackenhof?
Lackenhof am Ötscher gehört zur Gemeinde Gaming und ist mit dem Auto gut erreichbar. Planen Sie im Winter wegen der Bergstraße und möglicher Schneefahrbahn etwas mehr Zeit ein als im Sommer.
Wann beginnt die Skisaison 2026/27?
Für das Hochkar ist der 4. Dezember 2026 angekündigt, Saisonende 4. April 2027, jeweils bei ausreichender Schneelage. Der Ötscher öffnet laut offizieller Angabe Anfang Dezember und schließt Mitte März, je nach Schneelage.
Welches Skigebiet passt besser für Kinder?
Beide haben einen Kinderbereich mit Zauberteppich. Der Ötscher bietet zusätzlich Kinderbetreuung und eine leichte Familienabfahrt bis Lackenhof, das Hochkar liegt höher und hat die längere Saison.
Gibt es im Hotel am Sonntagabend ein Abendessen?
Nein, am Sonntag, Montag und an Feiertagen schließt der Kartausenkeller um 15:30 Uhr. Von Dienstag bis Samstag gibt es warme Küche auch am Abend.
Ist das Frühstück im Zimmerpreis enthalten?
Ja, bei allen Zimmern und Appartements ist das Frühstücksbuffet inklusive. Es steht täglich von 7 bis 10 Uhr bereit.
Fazit: das Winterquartier im Tal
Wer Skifahren am Ötscher und am Hochkar verbinden will, braucht keine Unterkunft direkt an der Piste. Das Hotel Kartause Gaming bietet Zimmer mit Frühstück ab 7 Uhr, warme Küche im Kartausenkeller von Dienstag bis Samstag auch am Abend und Bier aus der eigenen Brauerei. Lackenhof liegt in derselben Gemeinde, das Hochkar ist über Lunz am See erreichbar, und an Ruhetagen warten Kloster, Kirche und Ausflugsziele in der Umgebung. Fragen Sie Ihren Termin für die Saison 2026/27 am besten frühzeitig an, telefonisch unter 07485 98466 oder über die Zimmerbuchung auf der Hotelseite.